Olimpo 4

  Pura Raza Espanola ( P.R.E. )

 

 

Diese Pferde tragen dich bis ans Ende der Welt,

du musst sie nur bitten, es für DICH zu tun.

 

                "Olimpo 4"          

       geb.  am  28. Februar 2000 in Spanien

 Mutter:     OLYMPIA      II   
 von    Altanero XXIX     aus der    Encantada IV
                                                                                           
 Vater  :     LIMONERO XVI  
 von    Altanero XXIX     aus der     Limonera



  Hier   findest du den genauen Abstammungsnachweis!

 


 



..frisch aus Spanien importiert, gibt es nun saftiges Gras in Speyer! Olimpo mit Mama Olympia.


Olimpo, 1 jähr. ,Aufzuchtplatz am Bodensee,...


. 

...schon 3 jähr. ein Traum
 




...beim 1. Reiten von Heidi unterstützt! 

5 jähr. auf der Wiese

 




 

 

 

 

Endlich so fit, dass wir auch mal einen Tagesritt

 

machen konnten.

Ein wundervolles Erlebnis, danke Olimpo!


Sommer 06

Spanischer Trab, Anfänge 08

 

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Kuscheln auf dem Platz

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Let's fetz

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Kuschelzeit

 

 

Iris Lieblingsbild vom Wattebausch

 

 

 

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                                   Geschichte!

           **********Vom Albtraum zuTraumpferd**********
                           oder              "Der lange Weg zum Glück"

Der Traum vom PRE ging nie verloren und als ich im   Dezember 99 einen Kursauftrag in Speyer hatte, traf ich dort   die Züchterin Isabel B. vom Gestüt "MIB" ,die mit ihren tollen Hengsten " Campino" und "Goya" am Kurs  teilnahm. Nach einigen Gesprächen war klar, dass ich  einen Junghengst aus diesem Gestüt bekomme. Isabel bot mir einen ihrer Nachwuchshengste an, einen 2 jährigen Schimmel mit tollen Papieren und wir wurden handelseinig.  Da ich im Dezember Geburtstag hatte, schafften wir es gemeinsam, dass mir das Pferd gebracht wurde. Bei Schnee und Hagel empfingen wir "Olimpo" an der Autobahn-Raststätte. Er hatte die weite Fahrt vom  Aufzuchtplatz am Bodensee bis hierher gut verkraftet und steckte sein Köpfchen erwartungsvoll aus dem Hänger.
Schon verrückt, ich hatte das Pferd bis dahin noch nie gesehen, kannte ihn nur von Fohlen Fotos und nun stand er vor mir und war entzückt über die Unterbrechung der langweiligen Fahrt. Den weiteren Weg fuhr ich voran und mein "PRE" kam gesund und munter, nur etwas schlapp im neuen Zuhause an. Als er aus dem Hänger kletterte war ich etwas erschrocken, er war ein Winzling von gerade mal 1,37 Stckm, nicht unbedingt ein Gardemaß für einen 2 jähr. Hengst, er war zottelig und entsprach nicht wirklich meinen Vorstellungen. Mit solchen Weisheiten wie,..der wird schon...."..oder"..die genetisch festgelegte Größe kriegt er sicher"..etc.....hielt ich mich bei Laune.  Nach einer Woche stellte ich fest, dass Olimpo ein Klopphengst war, d.h. ein Hoden befand sich im Bauchraum, ein Absteigen in den Hodensack ist möglich aber unwahrscheinlich. Aus der Traum vom gekörtem Hengst! Erst zu klein und jetzt noch DAS!!!

Ich weiß bis heute nicht, warum ich ihn trotzdem nicht wieder zurückgeben konnte. Irgendwie war er drin in meinem Herzen und trotz Abröckelung der Träume entschied ich mich für ihn und dem Gedanken,....."es kommt eh wie vom Schicksal bestimmt!" Das Schicksal    hatte aber erstmal noch weitere Prüfungen für uns bereit gelegt. Ständig hatte er Durchfall, er lahmte manchmal und hin und wieder waren seltsame Verschiebungen im Sprunggelenk zu erkennen.  Die Tierärzte fanden nach und nach  immer mehr "Unheil". "Dysbakteriologie", eine chronische Darmentzündung und Verdacht auf "Cushing Syndrom" , eine Stoffwechselerkrankung waren die nächsten Fundstücke. 

Ich war häufig am Verzeifeln und wußte nicht was ich machen sollte.

Zur Beschäftigung erlernte er Zirkuslektionen in atemberaubender Schnelligkeit.  Er wollte arbeiten und war fast ein Genie,..leider immer mit dem Hang zum Wahnsinn.

 Häufig wollte ich ihn dann doch abgeben, ich war dem Druck nicht gewachsen und jedesmal wenn Interessierte zu Besuch kamen, kam wieder irgendwelcher "Mist" dazu, er lahmte oder sah elend aus. Er wollte mich wohl anscheinend nicht loslassen und so entschied ich mich, ihn zu behalten. Nach Absprache mit den Tierärzten versuchte ich es dann doch mit dem Anreiten, er war kräftig und sollte keine Not mit meinem Gewicht haben. Nach kurzer Zeit fing er an zu lahmen und die Tierärzte diagnostizierten ein falsch angesetztes Band an der  Hinterhand, sowie eine Zyste im Knie. Alle gefragten Spezialisten in Hannover, München, Berlin und Telgte rieten mir zum Einschläfern,..."es lohnt sich nicht",...    "also wirtschaftlich betrachtet...."," investieren sie lieber in einen Neuen" und ähnliche Sprüche gehörten in jeden Endbericht nach Durchgucken der Krankenakte. Ich ließ nicht locker und wollte Antworten, Zauberformeln, Hilfsmittel, egal was, Hauptsache "mein Pferd durfte leben". Leider bekam ich keine echte Hilfe und stellte ihn mal wieder auf die Weide. Er berappelte sich und ich bekam neuen Mut. Wieder  empfahlen die Tierärzte als mögliche Therapie das Anreiten, um stützende Muskeln aufzubauen . Es wäre nur ein Versuch..., die Zyste könnte nach außen wachsen..... Hoch erfreut begann ich, was dann mit erneutem Lahmen belohnt wurde. Schmerzerprobt stellte ich ihn auf die Wiese und beschloss ihn dort zu belassen. Ein Jahr später lebte er immer noch, hatte zwischendurch einen "Beinanbruch" dank seiner Glasknochen, trotz seines Alters waren die Knochen noch nicht durchgekalkt, der uns mal wieder zu einer 3 monatigen Extremzeit verhalf. Wie erklärt man einem vor Saft und Kraft strotzendem Hengst, dass man sich anständig benehmen muss???..eine üble Zeit! Wieder und wieder versuchte ich ihn zu reiten und irgendwann mal war Schluss mit dem Lahmen. Da er nicht gekört werden konnte, entschied ich mich für die komplette Kastration. Ich brachte ihn nach Hannover zur THH zwecks Klopphengst OP, die er ganz ohne "Probleme" überstand. Es verging ein Jahr ohne Lahmen oder irgendwelche anderen Beschwerden und er wurde umgänglicher. Da er mit 5 Jahren schon recht stark war, machte er mir das Reiten nicht leicht, Buckeln und Steigen waren an der Tagesordnung. Mein Mut sank manchmal tief und ich ertappte mich beim Ausredensuchen," ..ich kann heute nicht reiten, weil....".  So verging wieder mehr als ein halbes Jahr. Als ich das erkannte gab ich ihm und mir 3 Monate Zeit, in der wir es schaffen sollten oder eben nicht. Hochsensibel reagierte er auf alle Störfaktoren. Die Zahnärztin und die Ostheopatin arbeiteten noch einmal  und nachdem ich dann auf einen baumlosen Sattel  der Marke: Startrekk-Espanola umgestiegen bin, hatten wir es geschafft. Seit April 06 kann ich mein Pferd problemlos reiten, noch immer ist er hochsensibel, nutzt es aber jetzt meistens zum Gefallen. Er ist ein ermüdungsfreier Workaholic und macht jeden Ritt zum Genuss. Er ist ein mutiges Geländepferd, geht alleine wie in der Gruppe, hat Spaß am Dressurreiten und will immer beschäftigt werden. Zwischen allen Dressur Übungen auf dem Platz besteht er auf Abwechselung. Unser Platz ist sein Spiel- Sandkasten  überall stehen Hütchen oder Pylonen, Stangen oder Bälle, die wir bei aufkommendem Langeweilebekunden sinnvoll in die Routenplanung einbeziehen. 

Heute habe ich den Traum vom PRE, es ist nicht der gekörte Hengst mit einem Stckmaß von mindestens 1,62 m! Er ist klein geblieben, bringt nur knappe 1,50 m ans Stockmaß, ist dabei aber ein ganz Großer!! Er ist stark und hat ein gutes Fundament, gepaart mit einer tollen Rittigkeit und einem schmeichelndem Sitz bringt er alles mit, was ein toller Kumpel braucht. 

Manchmal denke ich, dass es meine Aufgabe war, an und mit diesem Pferd zu leben. Heute bin ich glücklich und freue mich auf jeden neuen Ritt mit meinem Olimpo, der aber immer und  ewig mein "Pimpfilein" bleiben wird!!

Einige Jahre später, wir haben jetzt 2010 und Olimpo wurde    gerade 10 Jahre alt, ist er nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken. Er war seit meiner Entscheidung vor ein paar Jahren  NIE wieder krank *aufholzklopf* .

Ich liebe mein Traumpferd